Ein faszinierendes Hobby! Man kommt 'raus in die freie Natur, wandert und findet jede Menge schöne "Steine". Im englischen Sprachraum wird es auch oft rockhounding genannt, weil man oft wie ein Hund mit der Nase am Boden umher läuft und respektable Mineralien findet. Dieses "finden" scheint dabei für den Nichtsammler ein sehr magischer Vorgang zu sein. Eine Bekannte frage mich einmal,Wie man das macht:
Wie findest du denn die Mineralien? Gehst du da in den Steinbruch und hämmerst überall herum bis du per Zufall etwas entdeckt hast, oder nimmst du eine Wünschelrute oder ähnliches mit?????????
Wie heißt es bei "Radio Eriwan "
so schön: Im Prinzip Ja! Allerdings gibt es keine "Wünschelrute" dafür sondern
jede Menge sogenannte "Fundstellenliteratur". In dieser Literatur stehen
Steinbrüche drinnen, in denen etwas zu finden ist und in der Regel auch
sehr genau beschrieben, welche Art "Stein" man suchen muss, um etwas zu
finden. Steine unterscheiden sich oft in Farbe
und anderen Dingen wie z.B. Dichte und Härte.
Ein großer Batzen Erfahrung ist natürlich sehr hilfreich die
einem den richtigen Stein zum Aufschlagen zeigt. BTW: diese Webseite
ist so etwas wie Fundstellenliteratur für
den Taunus.
Man kann nicht nur in einem Steinbruch sammeln. Die Halden von (alten) Bergwerken
sind auch eine gute Quelle, zumal im Taunus. Hier gibt es eine ganze Anzahl
von alten Bergwerken, die nicht mehr im Betrieb sind - die letzten haben erst
in den 1970ern und 80ern geschlossen. In die Bergwerke an sich - Stollen
etc, kommt man nicht mehr. Aber die Halden sind ja noch da. Bei einigen dieser
Halden lohnt es sich, diese nochmal zu durchsuchen.
Auch dabei hilft die Fundstellenliteratur und die darin enthaltene Beschreibungen
der Mineralien und "Steine".