Die intensiv blaue Fluoreszenz dieses Minerales hat es mir angetan – selbst
geringste Spuren zeigen sich im kurzwelligen UV–Licht sofort. So unscheinbar
das Mineral sein kann, unter UV gibt es sich sofort zu erkennen.
Häufig kommt das Mineral auch derb vor, ist grau gefärbt und ist
so kaum vom derben Quarz oder der umgebenden Matrix zu unterscheiden.
Aber selbst die schwärzesten und unscheinbarsten Individuen beginnen intensiv
bläulichweiß zu leuchten (sofern sie kein Eisen oder andere Fluoreszenzgifte
enthalten).
Zudem ist die Fluoreszenzfarbe auch ein Indikator für die Mischung
mit dem Mineral Powellit - die Farbe wechselt von Blau über Weiß nach Gelb.
Nach der Klassifikation von Strunz gehört der Scheelit in die Gruppe "VI/G.01-30 - Sulfate, Chromate, Molybdate und Wolframate ( Scheelit - Wulfenit Serie )"
| Strunz Klasse | Name | chemische Formel |
|---|---|---|
| VI/G.01-10 | Powellit | Ca[MoO4] |
| VI/G.01-20 | Scheelit | Ca[WO4] |
| VI/G.01-30 | Wulfenit | Pb[MoO4] |
| VI/G.01-40 | Stolzit | Pb[WO4] |
| VI/G.01-50 | Raspit | Pb[WO4] |
| VI/G.01-60 | Koechlinit | Bi2[MoO6] |
| VI/G.01-70 | Russellit | Bi2[WO6] |
Weiterführende Literatur im Internet kann man zum Beispiel hier finden:
Oder der in der klassischen Buchform bei den einschlägigen Lehrbüchern der speziellen Mineralogie, wie
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