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Scheelit

Motivation

Die intensiv blaue Fluoreszenz dieses Minerales hat es mir angetan – selbst geringste Spuren zeigen sich im kurzwelligen UV–Licht sofort. So unscheinbar das Mineral sein kann, unter UV gibt es sich sofort zu erkennen. Häufig kommt das Mineral auch derb vor, ist grau gefärbt und ist so kaum vom derben Quarz oder der umgebenden Matrix zu unterscheiden. Aber selbst die schwärzesten und unscheinbarsten Individuen beginnen intensiv bläulichweiß zu leuchten (sofern sie kein Eisen oder andere Fluoreszenzgifte enthalten).
Zudem ist die Fluoreszenzfarbe auch ein Indikator für die Mischung mit dem Mineral Powellit - die Farbe wechselt von Blau über Weiß nach Gelb.

Mineralogische Spec

Nach der Klassifikation von Strunz gehört der Scheelit in die Gruppe "VI/G.01-30 - Sulfate, Chromate, Molybdate und Wolframate ( Scheelit - Wulfenit Serie )"

Strunz KlasseNamechemische Formel
VI/G.01-10PowellitCa[MoO4]
VI/G.01-20ScheelitCa[WO4]
VI/G.01-30WulfenitPb[MoO4]
VI/G.01-40StolzitPb[WO4]
VI/G.01-50RaspitPb[WO4]
VI/G.01-60KoechlinitBi2[MoO6]
VI/G.01-70RussellitBi2[WO6]

Weiterführende Literatur im Internet kann man zum Beispiel hier finden:

Oder der in der klassischen Buchform bei den einschlägigen Lehrbüchern der speziellen Mineralogie, wie

Philipsborn, Nr.457
H.von Philipsborn; "Tafeln zum Bestimmen der Minerale nach äußeren Kennzeichen";2.Auflage, E.Schweizerbart'sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 1967.
Lehrbuch der Mineralogie, S.688
H.J.Rösler, "Lehrbuch der Mineralogie", 3. überarbeitete Auflage, VEB Leipzig 1984.

Bilder

Scheelit von Zinnwald
Fundort: Zinnwald/D
Sammlung: C.Sukatsch
Foto: W.Büdel
Scheelit von Zinnwald
Fundort: Zinnwald/D
Sammlung: C.Sukatsch
Foto: W.Büdel
Detail von Object links.
Scheelit von Zinnwald
Fundort: Zinnwald/D
Sammlung: C.Sukatsch
Scheelit von Mackenheim
Fundort: Mackenheim/Odenwald/D
Sammlung: C.Sukatsch
Größe: faustgroß
Scheelit untr UV-Licht
Das selbe Object von links, aber unter UV-Licht. Man bemerke die starke fluoreszenz.
Scheelitvon Tux
Fundort: Lannersbach, Österreich
Sammlung: C.Sukatsch
Scheelit untr UV licht; 78kb;1024x705
Das selbe Object von links, aber unter UV-Licht.
Scheelit untr UV licht; 78kb;1024x705
Fundort: Erlenbach/Odenwald/D
Sammlung C.Sukatsch
Größe: faustgroß
Scheelit untr UV licht; 78kb;1024x705
Das selbe Object von links, aber unter UV-Licht.
Scheelit von Baia Sprie; 86Kb,1024x768
Fundort: Baia Sprie/Ro
Sammlung: C.Sukatsch
Foto: W.Büdel
Scheelit von Ophir Mine/Uth; 222kb,1283x855
Fundort: Ophir Mine, Tooel Co./Utah,USA
Sammlung: C.Sukatsch
Foto: C.Sukatsch
Scheelit von Ophir Mine/Uth; 258kb,1283x855
Fundort: Ophir Mine, Tooel Co./Utah,USA
Sammlung: C.Sukatsch
Foto: C.Sukatsch
rendered with my crstal painter, (24kB,342x381)
Fundort : N./A.
Sammlung : N./A.
rendered by : Carsten Sukatsch
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Berühmte Fundorte

Odenwald
In den zahlreichen Steinbrüchen des Odenwaldes kommt dieses Mineral vor, aber meist recht unscheinbar und derb, eingewachsen z.B. in Quarz. Bekannte Fundorte aus der Gegend sind Mackenheim und Erlenbach, aber leider gibt es hier keine Sammelerlaubnisse mehr...
Erzgebirge
Lange unzugänglich und mindestens ebenso leer gesammelt.
Tuxer Alpen
Hoch in den Tuxer Alpen gibt es Scheelitbergbau, der auch gegnwärtig produziert.
Korea / Taewha-Mine
Weit weg, und war mal so etwas wie eine Paradefundstelle für Scheelit.
Rumänien / Baia Sprie
tja ... hier müsste mal der tazy was schreiben, die ecke kenn' ich ja gar nicht

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