Usinger Quarzbruch
Lage und Geschichte
Wie der Topo-Karte Blatt Usingen (TK5617) leicht zu entnehmen, liegen die Quarz-Abbaue beiderseits
der Strasse B275 von Usingen nach Wernborn, etwa einen Kilometer hinter Usingen. Aktuell im
Abbau steht nur der Steinbbruch an der linken Talseite.
Abgebaut wird ein reiner Quarzgang, der sich von Eschbach (Eschbacher Klippen, etwa 5km NW
Usingen) bis in den Kransberger Forst (?) zieht. Arbeiten finden aber eher sporadisch statt.
Von der derzeitigen Betriebsleitung werden - soweit bekannt - keine Sammelgenehmigungen erteilt.
Mineralien
Mineralienbeschreibungen
- Manganomelan ( allgemein für Manganoxyde / X.1 )
- Untergeordnet wurde noch Manganomelan gefunden.
- Quarz ( SiO2 / IV/D.01-10 )
-
Quarz, natürlich, was sonst; kommt in überwiegend milchig-trüben Kristallen vor, die praktisch
ausschliesslich die Rhomboederflächen (die Pyramiden halt) zeigen. Die Kristalle erreichen Größen
bis etwa 10cm. Teilweise finden sich auch dunkelbraune, fast morionartige Stücke. Farbzonierungen
sind hierbei oft zu beobachten. Berühmt geworden sind die Usingen Quarze durch die Kappenquarze,
bei denen eine dünne Lage Tonmineralien(?) dafür sorgt, dass sich die späteren Wachstumsstadien
kappenartig abtrennen lassen. Berichtet wurde auch von Pseudomorphosenquarz nach vermutlich Baryt.
Fundaussichten
Da, wie oben beschrieben, keine Sammelgenehmigungen erteilt werden, gibt es auch keine
Möglichkeit mehr etwas zu finden
Literatur
- [weiss]
- S. Weiß, "Mineralfundstellen Atlas Deutschland West" Nr.549
C.Weise Verlag , München 1990
- [wilke]
- Hans - Jürgen Wilke, "Mineral-Fundstellen in Hessen" S.140
C.Weise Verlag , München 1981. (DER Klassiker!)
Letzte Änderung: 2009-05-13 20:58:10