Das ehemaliger Grubenfeld der Silbergaut liegt ca. ein km westlich des Ortes
Emmershausen in einem Seitental nördlich eines Pumpwerkes.
Folgt man dem dem kleinen Tälchen, welches in nördlicher Richtung von diesem
Pumpwerk beginnt, so gelangt man nach ca.500 Metern zu einer "Delle" im
Gelände, die nach einem zugeschobenen Stolleneingang aussieht. Hier befindet sich
auch ein (typischer) Brunnendeckel und ein kleiner Bach beginnt hier zu fließen.
Mehr läßt sich nicht mehr vom alten Grubengelände ausmachen.
Das Bergwerk baute einen typischen Taunusquarzgang ab, der laut einem Literaturbericht [ tnsqz ] mehrere Meter (bis zu 10) mächtig gewesen sein soll. Er gehöhrt zu den N−NW streichenden Quarzgängen, die im Taunus die Pb/Cu-Vererzungen liefern.
| Bayldonit | Bindheimit | Cerussit |
| Chalkopyrit | Chalkosin | Cuprit |
| Galenit | Malachit | Pseudomalachit |
| Pyromorphit | Reichenbachit | . / . |
Sonst im Taunus so gut wie unbekannt stammen von hier einige Kupferphosphate wie z.B. der Pseudomalachit. Funde sind sehr rar, und häufig bildet er nur Füllungen in kleinen Zwickeln des Gesteins, bzw. derben Krusten auf dem Umgebungsgestein (siehe Abbildung Links).
Ganz selten sind Kristalle, die sich in etwas größeren Ritzen im Gestein bilden konnten. Dabei können Kristallgrößen bis in den Millimeterbereich erreicht werden (Siehe Abbildung rechts).
Pyromorphit kommt hier natürloch vor, wie auf jeden Gang mit Bleivererzung im Taunus. Er bildet hier typische hellgrüne hexagonale Säulen, mit einem einfachen Basispinakoid. Auf den Halden lassen sich nur noch spärliche Belegstücke finden, meist sind es nur Krusten.
Es ist sehr schwer hier noch etwas sammelnswertes zu finden.
Da auf den einschlägigen Börsen auch so gut wie keine Funde von der Silbergaut angeboten werden, müssen die Halden sehr erzarm sein.
Anhand der Literatur ist zu erkennen das es sich um einen sehr kleinen Bergbau handelte, der schon ab ca. 1850 still lag.
Letzte Änderung: 2009-05-13 20:58:10
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