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Steinbruch Philippstein

geog.Koordinaten (WGS84)

Bruch: φ = 50°28,649′N, λ = 8°22.586′E
Karte TK5516; Rechts/Hochwert: 55,7; 93,7

Lage und Geschichte

Man erreicht den Steinbruch am Besten von der B456. An der Abzweigung nach Philippstein / Altenkirchen biegt man Richtung Philippstein ab. Auf der Straße nach Philippstein ist dies der 2te Steinbruch. Der Erste an der Straße ist der Steinbruch der Firma Jost in Altenkirchen

Aktuell wird der verbleibende Steinbruch mit Bauschutt verfüllt. Während dieser Tätigkeit wird die Steinbruchwand nicht mehr bearbeitet und ist extrem brüchig und hängt zum Teil gefährlich über. Mit dem Jahr 2009 ist eine komplette Rekultivierung zu erwarten.

Bilder und Impressionen

Ansicht vom Eingang zum Stbr.Philippstein

Ansicht vom Eingang zum Stbr.Philippstein

Ein Wasserfall mitten im Bruch

Ein Wasserfall mitten im Bruch

Die Verfüllung des Steinbruches mit Bauschutt

Die Verfüllung des Steinbruches mit Bauschutt

Die überhängende Wand mit dem Wasserfall

Die überhängende Wand mit dem Wasserfall

Mineralien

Albit Baryt Biotit
Calcit Chalkopyrit Dolomit
Epidot Goethit Hämatit
Hornblende Limonit Malachit
Melanterit Olivin Pyrit
Pyrolusit Pyroxen Quarz
Rhodochrosit . / . . / .

Mineralienbeschreibungen

Calcit ( CaCO3 / V/B.02-20 )

Gibt es in bis cm - großen Kristalle. Dieser Calcit zeigt teilweise gute UV -- fluoreszenz. Er kommt in Gängen vor und kann im Diabas miarolithische Hohlräume bilden.

Chalkopyrit ( CuFeS2 / II/C.03-10 )

Konnte ich in bis zu 5mm großen Kristallen im Calcit finden; Teilweise mit Malachit überwachsen. Der begleitende Calcit ist dabei immer weiß, nicht rot oder rosa.

Malachit ( Cu2(CO3)(OH)2 / V/C.01-20 )
In Spalten des Calcites lassen sich manchmal Malachit - Büschel finden.
Melanterit ( Fe2+SO4 * 7H2O / VI/C.06-10 )
Dieses Mineral ist wohl eine Grubenneubildung, da der Steinbruch ein ehemaliges Eisenbergwerk "abbaut". So konnte man im oberen Bereich des Abbaus einen alten Stollen erkennen.

Fundaussichten

Der Steinbruch ist geschlossen und wird mit Bauschutt verfüllt. Ergo gibt's nix mehr.

Literatur

[weiss]
S. Weiß, "Mineralfundstellen Atlas Deutschland West" Nr.539
C.Weise Verlag    , München 1990
[wilke]
Hans - Jürgen Wilke, "Mineral-Fundstellen in Hessen" S.99
C.Weise Verlag    , München 1981. (DER Klassiker!)

Letzte Änderung: 2009-05-13 20:58:10

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