Das Gebiet mit den Halden befindet sich ca. 2km nördlich von Laubuseschbach. Man gelangt dorthin in dem man von der Straße von Laubuseschbach nach Weilmünster an der Kreuzung zu Rohnstadt einfach in die andere Richtung abbiegt ( das Schild Nr. 250 mit dem Zusatz "frei für Forst und Landwirtschaft" muss dabei ignoriert werden, oder man parkt gleich hier und läuft die restlichen 1.4km ). Den asphaltierter Weg folgt man bis eine weiterer Straße nach links abbiegt. Dann noch über eine kleine Brücke, und man gelangt in das Haldengebiet.
Gleich im Wald rechter Hand der Strasse befindet sich
ein große Halde, nebst eines alten Schachtes. Folgt man den Weg weiter, so
erkennt man auf dem Feld 3 kleine baumbewachsene "Inseln". Dies sind weitere
Halden, gebildet von Lichtschächten. Links des Weges haben wir keine Halden
gefunden - lediglich einen weiteren alten Schacht.

Koordinaten:
Halde rechts : 8.3387839794 Ost, 50.416152477 Nord
lichtschacht 1: 8.3361929655 Ost, 50.417171717 Nord
lichtschacht 2: 8.3355492353 Ost, 50.417751074 Nord
lichtschacht 3: kommt noch...
Der Bergbau in hier ist schon sehr alt - schon um ca 1000n.C. wird er erwähnt.
TBD
was für weicheier
| Akanthit | Anglesit | Ankerit |
| Azurit | Bournonit | Brochantit |
| Calcit | Cerussit | Chalkopyrit |
| Chrysokoll | Erythrin | Galenit |
| Impsonit | Malachit | Mennige |
| Polybasit | Proustit | Pyrargyrit |
| Pyrit | Pyromorphit | Quarz |
| Siderit | Sphalerit | Tetraedrit |
| Tirolit | . / . | . / . |
Gab es in kleinen Kristallen.
Tritt im Ankerit oder Calcit auf. Die Kristallgröße kann bis zu einem Centimeter betragen.
Ein sehr kurzer und oberflächlicher Besuch im Sommer 2002 erbrachte 2 Chalkopyrite mit einigen kleinen Kriställchen. Diese wurden am ersten Lichtschacht gefunden .
Die Halden bei den anderen zwei Lichtschächten zeigten kein Erz. einer dieser Halden dienst zudem als Fundament für einen Hochsitz ( und dem Jäger seine Freude nehme will doch keiner, oder ? ) Insgesamt erscheint der Erste Lichtschacht als der interessante.
Die große Halde rechts des Weges muss man wohl angraben - an der Oberfläche ließen sich Ankerit (derb) aufsammeln, manchmal mit Erzspuren.
Im gesamten Grubengebiet sollten keine Schürfe mehr angelegt werden. So etwas führt recht schnell zu ärger mit dem Personal des örtlichen Museums, das diese Gegend "bewacht".
Letzte Änderung: 2009-05-13 20:58:10
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