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Grube Mehlbach

Lage

Das Gebiet mit den Halden befindet sich ca. 2km nördlich von Laubuseschbach. Man gelangt dorthin in dem man von der Straße von Laubuseschbach nach Weilmünster an der Kreuzung zu Rohnstadt einfach in die andere Richtung abbiegt ( das Schild Nr. 250 mit dem Zusatz "frei für Forst und Landwirtschaft" muss dabei ignoriert werden, oder man parkt gleich hier und läuft die restlichen 1.4km ). Den asphaltierter Weg folgt man bis eine weiterer Straße nach links abbiegt. Dann noch über eine kleine Brücke, und man gelangt in das Haldengebiet.

Gleich im Wald rechter Hand der Strasse befindet sich ein große Halde, nebst eines alten Schachtes. Folgt man den Weg weiter, so erkennt man auf dem Feld 3 kleine baumbewachsene "Inseln". Dies sind weitere Halden, gebildet von Lichtschächten. Links des Weges haben wir keine Halden gefunden - lediglich einen weiteren alten Schacht.
Lageskizze Gr. Mehlbach

Koordinaten:
Halde rechts : 8.3387839794 Ost, 50.416152477 Nord
lichtschacht 1: 8.3361929655 Ost, 50.417171717 Nord
lichtschacht 2: 8.3355492353 Ost, 50.417751074 Nord
lichtschacht 3: kommt noch...

Geschichte

Der Bergbau in hier ist schon sehr alt - schon um ca 1000n.C. wird er erwähnt.

Geologie

TBD

Zutrittsgenehmigung

was für weicheier

Mineralien

Akanthit Anglesit Ankerit
Azurit Bournonit Brochantit
Calcit Cerussit Chalkopyrit
Chrysokoll Erythrin Galenit
Impsonit Malachit Mennige
Polybasit Proustit Pyrargyrit
Pyrit Pyromorphit Quarz
Siderit Sphalerit Tetraedrit
Tirolit . / . . / .

Mineralienbeschreibungen

Ankerit ( Ca(Fe2+,Mg,Mn2+)(CO3)2 / V/B.03-20 )
Sehr häufige Gangart, bildet in Drusen bis 5mm große Kristalle.
Azurit ( Cu3[OH|CO3]2 / V/C.01-10 )
Azurit von der Philipseck

Gab es in kleinen Kristallen.

Galenit ( PbS / II/C.15-40 )
Historische Funde sollen Würfel von bis zu 10cm erbracht haben, auf den Halden habe ich bis dato keinen Galenit gefunden.
Tetraedrit ( (Cu,Fe)12Sb4S13 / II/C.11-40 )

Tritt im Ankerit oder Calcit auf. Die Kristallgröße kann bis zu einem Centimeter betragen.

Fundaussichten

Ein sehr kurzer und oberflächlicher Besuch im Sommer 2002 erbrachte 2 Chalkopyrite mit einigen kleinen Kriställchen. Diese wurden am ersten Lichtschacht gefunden .

Die Halden bei den anderen zwei Lichtschächten zeigten kein Erz. einer dieser Halden dienst zudem als Fundament für einen Hochsitz ( und dem Jäger seine Freude nehme will doch keiner, oder ? ) Insgesamt erscheint der Erste Lichtschacht als der interessante.

Die große Halde rechts des Weges muss man wohl angraben - an der Oberfläche ließen sich Ankerit (derb) aufsammeln, manchmal mit Erzspuren.

Im gesamten Grubengebiet sollten keine Schürfe mehr angelegt werden. So etwas führt recht schnell zu ärger mit dem Personal des örtlichen Museums, das diese Gegend "bewacht".

Literatur

[slotta]
Dr. Rainer Slotta, "Technische Denkmäler in der Bundesrepublik Deutschland 4 Der Metallerzbergbau Teil I" S.380ff
Deutsches Bergbau-Museum    Bochum 1983
[weiss]
S. Weiß, "Mineralfundstellen Atlas Deutschland West" Nr.541
C.Weise Verlag    , München 1990
[wilke]
Hans - Jürgen Wilke, "Mineral-Fundstellen in Hessen" S.100ff
C.Weise Verlag    , München 1981. (DER Klassiker!)

Letzte Änderung: 2009-05-13 20:58:10

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