Es schnuckelische Weiltal. Die Umgebung ist sogar so eine Art Landschaftsreservat! Der Streckenabschnitt der B 275, der in der Mitte der Karte zu sehen ist, ist landschaftlich sehr dramatisch: Hier hat die Weil ein tiefes und steiles Tal in den Taunus hinein geschliffen. Alleine dafür lohnt sich ein Ausflug!
Kartenausschnitt: DTK 50, © HLBG 2006
Der Bergbau muß in der Gegend schon zu historischer Zeit bestanden haben, die Ersten urkundlichen Belege stammen aus dem ausgehenden 16.Jahrhundert (1593, Grube Königsholz). Während des 30-Jährigen Krieges kam der Bergbau zum erliegen, erst in der ersten Hälfte des 19.Jahrhunderts begannen wieder größere Aktivitäten, die aber nur kurz andauerten. Als letztes ist um 1920 die Grube Königsholz geschlossen worden. Diese war auch einer der ergiebigsten der Gegend. Heute sind etwaige verbleibende Stollen zu einem Schutzgebiet für Fledermäuse umfunktioniert und nicht mehr zugänglich.
In der Weggabelung der B 275 zu Altweilnau befand sich in historischer Zeit eine alte Schmelze, so kann man im Fluss Weil noch mit viel Glück etwas Schlacke finden.
Eine gute Übersicht bietet der Beitrag Der Bergbau von Altweilnau un Umgebung aus geo2, sowie schaefer2 mit einer Beschreibung der Königsholzer Gänge.
Letzte Änderung: 2009-05-13 20:58:10
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