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Steinbruch bei Lenzhahn

geog.Koordinaten (WGS84)

Bruch: φ = 50°11,701′ N, λ = 8.20,175′E

Lage

Im Wald, ca 1.5 Kilometer ostwärts von Lenzhahn liegt ein alter, stillgelegter Steinbruch. In diesen kann man an der angegebenen Position mit etwas Glück die Lithium - Mineralien finden. Das Steinbruchgelände wird wohl auch als Gartenabfallhalde benutzt.

In diesem alten Steinbruch wurde ein (typischer) Taunusquarzit gebrochen. An einer Stelle im Bruch, genauer am nordöstlicher Rand, gibt es eine wenige Meter mächtige Zerrüttungszone. In dieser Zone wird der brekzienartige Quarzit ducht schwarze Manganoxide zusammengekittet. Innerhalb dieses Kitts befinden sich die Seltenerdenmineralien. Hier gibt(gab) es die Fundmöglichkeiten.

Bilder und Impressionen

Blick über das Steinbruchgelände, gut zu sehen sind die Garten- und sonstigen Abfälle.

Blick über das Steinbruchgelände, gut zu sehen sind die Garten- und sonstigen Abfälle.

Die fündige Stelle am nördlichen Rand des Strinbruches

Die fündige Stelle am nördlichen Rand des Strinbruches

Die fündige Stelle am nördlichen Rand des Strinbruches

Die fündige Stelle am nördlichen Rand des Strinbruches

Mineralien

Florencit-(Ce) Lithiophorit Quarz

Mineralienbeschreibungen

Florencit-(Ce) ( CeAl3(PO4)2(OH)6 / VII/B.36-110 )
Florencit Florencit

Gelbe Krusten in Vergesellschaftung mit Lithiophorit.

Lithiophorit ( Li6Al14Mn32+Mn184+O42(OH)42 / IV/F.07-10 )
Lithiophorit

Schwarze Krusten; vom allgegenwärtigen Mangan/Eisenoxiden durch die größere Härte zu Unterscheiden.

Fundaussichten

Mittlerweile dürfte das meiste abgesucht worden sein, schließlich fand die Veröffentlichung über die Fundstelle Mitte der 90er Jahre im Lapis statt. Mit etwas Mühe sollten aber noch einige Belegstücke zu finden sein.

Literatur

[moehn]
Gerhard Möhn, S. Weiß, "Florencit-(Ce) und Lithiophorit aus dem Taunus"
Lapis    Februar 1996, S. 38--39

Letzte Änderung: 2009-05-13 20:58:10

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